Mainframe z/OS – das zweite Standbein für erfahrene Java-Entwickler

Der Mainframe – bei Java-Entwicklern angesagter als man denkt.
Mainframe und Java-Entwickler – wie passt das zusammen? Sehr gut, finden wir bei Agon Solutions. Denn sehr häufig werden beide Technologien gemeinsam in unseren Kundenprojekten eingesetzt. Dabei wird die Arbeit unserer Berater und Architekten in interdisziplinären Teams enorm erleichtert, wenn möglichst viele Berater Kenntnisse und Erfahrungen aus beiden Technologie-Welten mitbringen und somit in der Lage sind, jeweils über den Tellerrand hinaus zu schauen: der modernen Java-Webanwendungsentwicklung einerseits und der klassischen Host-Softwareentwicklung andererseits. Dabei tun sich Java-Entwickler erfahrungsgemäß leichter, die vermeintliche Hürde zu überwinden, als umgekehrt. Was es ihnen bringt, wollen wir Ihnen im Folgenden näher bringen.

 

Mainframe als Konstante im Technologie-Wandel
Während sich die Welt im Bereich der Client-Server-Architekturen rasend schnell verändert – ständig kommen neue Frameworks hinzu, manche Trends setzen sich durch, andere werden durch Verbesserungen ersetzt oder sterben aus – bewährt sich der Mainframe weiterhin als stabile Basis zur Massendatenverarbeitung.
Auch wenn es inzwischen zweifellos Alternativen gibt, die hinsichtlich Rechenleistung und Ausfallsicherheit mithalten können, setzen viele unserer Kunden weiterhin auf den Mainframe unter z/OS als bevorzugte Plattform für eine zentrale Datenhaltung, Massendatenverarbeitung und Steuerung ihres Batch-Netzes. In Branchen wie beispielsweise Banken, Versicherungen, Logistik oder Touristik ist der Host heute und auch in Zukunft „state of the art".
Allein der erforderliche Aufwand einer vollständigen Ablösung des Mainframe sowie damit verbundene Risiken sind Garant, dass sich diese Technologie noch viele Jahre behaupten und entsprechendes technologisches Know-how am Markt gefragt sein wird. Und der Java-Entwickler wäre nicht weit davon entfernt innerhalb dieser Technologie ebenso viele Jahre dienlich zu sein.

 

Mainframe Know-how ist endlich.
Während die Java Welt das vermeintlich buntere und spannendere Betätigungsfeld zu sein scheint und sich der Zugang im Rahmen einer Fachinformatikerausbildung oder eines Hochschulstudiums deutlich einfacher gestaltet, wirkt der Mainframe bisweilen etwas angestaubt und antiquiert. Für Berufs- und Quereinsteiger in der IT erscheint der Host somit tendenziell vergleichsweise langweilig und unattraktiv. Dadurch ist der Nachwuchs an IT-Kapazitäten mit Mainframe-Know-how begrenzt, während die Zahl der Java-Entwickler und -Spezialisten zunimmt. Schon heute ist das verfügbare Mainframe-Know-how auf dem Markt  begrenzt und deckt kaum die Nachfrage. Ein Trend der sich mit Blick auf das hohe Durchschnittsalter der Mainframe-Spezialisten fortsetzen dürfte.

Java und Mainframe – Trend zum dualen Technologie-Know-how!

Wo es nicht bereits geschehen ist, werden Altanwendungen mit monochromen 3270-Masken durch Webanwendungen mit modernen ergonomischen Frontends und Workflows ersetzt. Aber auch neue Webanwendungen werden häufig mit zentraler Datenhaltung entwickelt. Da sie ohnehin Informationen mit vielen Legacy-Systemen auf dem Mainframe austauschen und in die Systemlandschaft integriert werden müssen, ist die Nähe zum Mainframe vorteilhaft. Oft sind dies Java-Komponenten, welche über unterschiedliche Frameworks und Middleware-Komponenten auf Daten auf dem Mainframe zugreifen.

Die Entwicklung solcher Anwendungen ist grundsätzlich mit gemischten interdisziplinären Teams möglich - Java-Entwicklung und Mainframe-Know-how. Aufgrund der signifikanten technologischen Unterschiede hat es sich jedoch in vieler Hinsicht als deutlich vorteilhaft erwiesen, Mitarbeiter mit dualem Technologie-Know-how aus beiden Welten einsetzen zu können. Selbstverständlich haben auch unsere Kunden die Vorteile erkannt und fragen vermehrt explizit „hybride" Profile bei uns an.

 

Plädoyer für Hybriden: IT-Spezialisten mit dualem Technologie-Know-how haben deutliche Vorteile.

Nicht selten stehen sich Softwareentwickler und -architekten beider Fraktionen in interdisziplinären Projekten verständnislos gegenüber, wodurch es regelmäßig zu Missverständnissen in der Architekturkonzeption kommt, die – häufig erst spät erkannt – zu Problemen, Mehraufwand und schlimmsten Falls zum Scheitern des Projektes führen. Man kann sich das wie den Bau einer Brücke von beiden Ufern eines Flusses vorstellen, bei dem sich nach Fertigstellung herausstellt, dass die Teile nicht aneinanderpassen. Fundierte Kenntnisse aller Beteiligten zu Funktionsweise und Restriktionen der jeweils anderen Technologie können solche Missverständnisse und Fehler vermeiden. Mehr noch: die Stärken aus beiden Disziplinen können zu effizienten, sicheren und leistungsstarken Anwendungen vereint werden, die bei Kunden und Anwendern keine Wünsche offen lassen.
Die Nachfrage nach IT-Spezialisten mit dualem Know-how aus beiden technologischen Welten ist entsprechend groß, das Angebot jedoch sehr gering. Mitarbeiter mit beiden Skills haben deutliche Vorteile bei der ganzheitlichen Konzeption, Architektur und Bewertung eines Systems. Der Mainframe ist nicht länger „Blackbox", sondern verlässliche, beherrschbare Konstante, deren Vorteile explizit genutzt werden können. Die Problem- und Fehleranalyse gemischter Anwendungen fällt Mitarbeitern mit dualen Skills wesentlich leichter. Wenn es um die Besetzung von Positionen für Architektur und Chefentwicklern geht, sind sie die erste Wahl.
Die Einstiegshürde aus Komplexität und Aufwand für einen Java-Entwickler, sich in die Host-Welt einzuarbeiten, ist deutlich niedriger als umgekehrt. Da das Mainframe-Know-how generell deutlicher stabiler ist und nicht einem so schnellem Wandel unterliegt, wie das der Java-Welt, ist nicht zu befürchten, das hier schnell wieder der Anschluss verloren wird: lernen fürs Leben.
Was liegt also näher, als interessierten, aufgeschlossenen Menschen eine korrespondierende Mainframe-Fortbildung für Java-Entwickler – im Rahmen einer Festanstellung – und somit ein zweites Standbein anzubieten?

Die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand:

  • die Agon Solutions gewinnt gut ausgebildete Mitarbeiter, die sehr flexibel in Kundenprojekten mit unterschiedlichen technologischen Schwerpunkten eingesetzt werden können und deren Fähigkeiten dem Marktbedarf entsprechen.
  • der Mitarbeiter erhält mit dem Kompetenzbereich „Mainframe" zusätzliche fundierte technologische Skills, damit ein weiteres Standbein und einen Know-how-Vorteil gegenüber Java-Kollegen. Er ist flexibler einsetzbar und steigert seinen Marktwert.
  • das Fortbildungsprogramm ist eine gute Basis für eine Karriere im Bereich der Anwendungsarchitektur, die über den Horizont der reinen Java-Webanwendung hinaus geht.

 

Zielgruppe und Fortbildungsinhalt – „Mainframe-Fortbildung für Java-Entwickler"
Das Fortbildungsprogramm der Agon Solutions richtet sich an gestandene Java-Entwickler mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Webanwendungsentwicklung. Die Fortbildung -im Rahmen einer Festanstellung- besteht aus einem theoretischen und praktischen Schulungsteil auf einem Übungs-Mainframe sowie aus einem „training on the job". Dieser findet in Kundenprojekten auf dem Mainframe des Kunden vor Ort statt. Im Zuge der Fortbildung erlernen die Mitarbeiter den Umgang mit der Entwicklungsumgebung und -tools unter z/OS (TSO, IMS, CICS) sowie die Grundlagen der Softwareentwicklung mit COBOL, DB2, JCL u.a.

Interessiert? Dann lesen Sie hier mehr über unser konkretes Job- und Fortbildungsangebot und bewerben sich noch heute.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Fragen Sie unseren Experten

Kai Stibitz
Managing Consultant
it-solutions@agon-solutions.de