JavaScript Days 2012 in Köln – Eine Rückschau

Eschborn, 20.03.2012

Drei Tage lang drehte sich in Köln alles um das Thema JavaScript. Die Konferenz war ausgebucht - hier zeigt sich das enorme Interesse, das aktuell bei JavaScript besteht. Wie schon die Agenda zeigt, ist die populäre Scriptsprache mittlerweile auf allen Ebenen der Softwareentwicklung angekommen. JavaScript ermöglicht die Entwicklung und Verwaltung von Datenbanken (CouchDB), unterstützt die Implementierung und den Betrieb von Servern (node.js), ist die Grundlage für leistungsfähige Web-Frontends (jQuery) und bietet moderne Frameworks für mobile Anwendungen (Sencha Touch).

Agon Solutions setzt bereits seit einigen Jahren auf die Frameworks von Sencha: mit ExtJS wurden bereits mehrere Anwendungen für die Gesundheitswirtschaft entwickelt und auch das mobile Framework Sencha Touch wurde bereits eingesetzt. Verschiedene Veröffentlichungen zu beiden Frameworks (Downloadbereich) dokumentieren das Know-how von Agon Solutions.

Die "JavaScript Days" bieten dem interessierten Fachpublikum - im Schwerpunkt Webentwickler und Software Architekten - in drei Tagen einen umfangreichen Überblick über den aktuellen state of the art. Zwar können in der gegebenen Zeit nicht alle Frameworks berücksichtigt werden, aber alle relevanten Bereiche und die jeweiligen Top Frameworks werden intensiv behandelt.

Die drei Tage waren nach verschiedenen Schwerpunkten gegliedert. Montag war vor allem der Sprache JavaScript selbst gewidmet, ihren Eigenschaften und Möglichkeiten. Dazu passend gab es auch eine Keynote von JavaScript Guru Douglas Crockford. Der Dienstag beschäftige sich mit Webanwendungen und den dazugehörigen Frameworks, während der Mittwoch in den Mobile Bereich vorstieß.

Insgesamt hat das Thema "mobile" bzw. "touch" eine starke Sogkraft: JavaScript wird hier als eine Schlüsseltechnologie angesehen, die verstanden und beherrscht werden muss. Der Fokus liegt dabei vor allem auf "hands-on" Erfahrung, so dass in den Vorträgen und Workshops durchaus auch live gecoded wird. Dabei gibt's immer mal wieder Überraschungen und nicht immer klappt alles reibungslos - aber so ist das eben bei Live-Vorführungen. Den Vortragenden wurde genügend Zeit eingeräumt, was bei Umfang und Möglichkeiten der Frameworks auch notwendig ist. Für Sencha Touch standen z.B. drei Stunden zur Verfügung. Diese Zeit reicht zwar, um über einen reinen Einführungsvortrag hinauszugehen, leider ist es aber nicht genug, um zusammen ein vollständiges Beispiel umzusetzen. Hier ist Verbesserungspotential gegeben.

Ohne Zweifel ist JavaScript mittlerweile neben Java zur wichtigsten Programmiersprache im Web- und Mobile Umfeld geworden. Dennoch muss nicht jeder  jetzt diese Sprache im Detail lernen. Die vielen sehr guten Frameworks (allen voran ExtJS und Sencha Touch) kapseln die Sprache selbst mittlerweile so gut, so dass man sich z.B. nicht mehr mit der Prototyp Vererbung herumschlagen muss (bzw. kann), sondern "normale" klassenbasierte Vererbung nutzen kann. Auch das ist ein guter Grund für die Nutzung eben dieser Frameworks.

Der Veranstaltungsort – das Renaissance Hotel in Köln – bot passende Konferenzräume und sehr gute Verpflegung. Zwischen den Workshops blieb somit genügend Zeit, sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen. Insgesamt sind die JavaScript Days eine gelungene und intensive Veranstaltung rund um JavaScript, die man auch für Themen wie Rich Internet Applications (RIA), Mobile und NoSQL weiterempfehlen kann.

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Nicole Heyne
Marketing/Vertrieb
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